Wichtig zu wissen...

Daten, Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache:
Psychische Belastungen, Traumata und Stressfolgestörungen nehmen stetig zu – quer durch alle Berufsgruppen.

Diese Entwicklungen zeigen, wie entscheidend es heute ist, traumasensibel zu führen, zu kommunizieren und zu handeln.
 

5 Gründe, die dafür sprechen...

Psychische Belastungen steigen – quer durch alle Berufsgruppen.

 

Laut WHO (2025) leidet mittlerweile jeder achte Mensch weltweit an einer psychischen Erkrankung – das sind über 1 Milliarde Betroffene.
In Deutschland haben laut DAK-Gesundheitsreport psychische Erkrankungen einen neuen Höchststand erreicht: Sie sind für 18 % aller Krankheitstage verantwortlich – Tendenz steigend.
Traumasensible Prävention schützt Gesundheit, Leistung und Arbeitsfähigkeit.

🔗 Quelle: WHO News Release (2. September 2025): Over a billion people living with mental health conditions – services require urgent scale-up

Frühkindliche Traumata prägen Verhalten und Belastbarkeit im Erwachsenenalter

Etwa 15–20 % der Bevölkerung sind laut Springer Medizin von Bindungs- oder frühen Traumatisierungen betroffen.
Diese Erfahrungen beeinflussen emotionale Regulation, Konfliktverhalten und Stressverarbeitung – und damit auch Kommunikation, Teamdynamik und Führung.
 

🔗 Quelle: Springer Medizin – Frühkindliche Bindungsstörungen

Sekundär-
traumatisierung ist ein wachsendes Risiko für Fachkräfte

Menschen in medizinischen, sozialen, juristischen und sicherheitsrelevanten Berufen tragen täglich hohe emotionale Lasten.
Studien zeigen, dass bis zu 50 % dieser Fachkräfte sekundäre Traumareaktionen entwickeln können, wenn keine präventive Begleitung erfolgt.
Traumasensible Prävention schützt nicht nur Patientinnen und Klientinnen – sondern auch die Fachkräfte selbst.

🔗 Quelle: National Library of Medicine – Secondary Traumatic Stress  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29417955/

Resiliente Teams arbeiten gesünder – und erfolgreicher

Laut dem Gallup Engagement Index sind Mitarbeitende, die sich sicher und unterstützt fühlen,
21 % produktiver, 37 % seltener krank und 59 % weniger geneigt, zu kündigen.


Psychologische Sicherheit und traumasensible Führung schaffen nicht nur Wohlbefinden, sondern messbaren wirtschaftlichen Erfolg.

🔗 Quelle: https://www.gallup.com/workplace/349484/state-of-the-global-workplace-2023.aspx

Psychische Stabilität im Einsatz entscheidet über Sicherheit und Einsatzfähigkeit

Militärpersonal mit hoher Resilienz zeigt unter psychischem Stress deutlich stabilere kognitive Leistung – trotz widriger Bedingungen bleibt Handlungssicherheit gewahrt.
🔗 Quelle: Cognitive Resilience to Psychological Stress in Military Personnel

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